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Training vor dem Spiegel – Pro und Kontra

Date

27.11.2019

Category

BODY

Tags

/WORKOUT

Von Angesicht zu Angesicht

Wie auch in unseren Clubs gehört ein Spiegel beim Training oft zum festen Bestandteil und ist der beste Buddy beim Workout. Aber dass die hochpolierte Spiegelwand nicht nur zum Flexen oder zur Ego-Pflege geeignet ist, sondern auch andere Eigenschaften mit sich bringt, wollen wir hier kurz beleuchten.

 

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Durch unseren meist bewegungsarmen Alltag nimmt die eigene Körperwahrnehmung immer mehr ab. Stundenlanges Sitzen vor dem Computer oder Fernseher geht nicht nur auf den Rücken, sondern auch auf sämtliche Sinne. Da wir also oft den ganzen Tag nur mit visuellen Eindrücken arbeiten, verschwindet zum Beispiel mehr und mehr unser Gleichgewichtssinn und die gesamte Innenwahrnehmung. Wer demnach kein Profisportler ist, tut sich wahrscheinlich ohne Spiegel oder Trainer schwer mit Angaben wie „Rücken gerade“ oder „Knie leicht beugen“.

Seid Ihr also eher Einsteiger oder wollt neue Übungen perfektionieren, empfiehlt es sich, dies vor dem Spiegel zu tun. So kontrolliert Ihr am Anfang Eure Haltung und die richtigen Bewegungsabläufe, bis diese automatisch bei Euch eingebrannt sind und sich richtig anfühlen.

Zudem kann der Blick auf Euer gestähltes Ebenbild einen Motivationskick geben und Euch zu noch mehr Leistung pushen. Betreibt Ihr Bodybuilding (für Euch oder Contests), ist das Posen und das geübte Abchecken einzelner Partien sogar unvermeidlich.

 

No Go

Je nach Leistungsstand, Erfahrung oder Art des Workouts raten viele erfahrene Sportler sogar eher vom Spiegeltraining ab. Gerade bei professionellen Gewichthebern sucht man den Spiegel vergebens in den Trainingsräumen, da diese eher von den eigentlichen Bewegungen ablenken. Konzentriert man sich lieber auf sein Spiegelbild, als auf die korrekte Durchführung, kann es sogar sein, dass das Workout schlechter wird. Manche Bewegungen, wie zum Beispiel die tiefe Kreuzhebeposition, könnten eher zu Verletzungen führen, wenn man den Kopf zu stark in den Nacken hebt, um sich selbst zu betrachten. Ebenso ist der Blick zur Seite eher kontraproduktiv, wenn man bei Kniebeugen oder Kreuzheben den Kopf zur Seite dreht…

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Prove yourself

Um die Eigenwahrnehmung zu stärken, empfehlen wir Euch sogar, hin und wieder die Übungen mit geschlossenen Augen oder mit dem Rücken zum Spiegel durchzuführen. So schult Ihr Eure Sinne und lernt, beim Workout wieder mehr Eurem Körper zu vertrauen. Ihr entscheidet aber natürlich immer selbst, wie Ihr Euer Workout am effektivsten gestaltet!

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