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Die schönsten Trail Running-Strecken im Taunus

Date

26.06.2020

Category

LIFE

Tags

/TRAVEL

Querfeldein über Stock und Stein

Es wird Sommer! Das heißt für die meisten von uns: raus bei dem schönen Wetter! Neben Studios und Clubs kann auch ein Workout an der frischen Luft nur gut tun. Wer Ausdauersportler und gleichzeitig richtiger Naturliebhaber ist, kommt am sogenannten Trail Running letztlich nicht vorbei.

 

Was bedeutet Trail Running?

Der etwas angestaubtere Name hierfür ist „Geländelauf“ und erklärt eigentlich schon ganz gut, worum es dabei geht. Denn das englische Wort „Trail“ bedeutet soviel wie Pfad oder Weg. Und diese findet man wirklich überall – mal etwas rustikaler im Wald oder den Bergen, mal etwas gemäßigter auf Schotter oder Wiese.

Wir behaupten mal, dass wahrscheinlich jeder Outdoor-Sportler von Euch schon einmal zum Trail Runner wurde. Denn diese Sportart beginnt dort, wo ein befestigter und als Fußweg markierter Weg aufhört; wenn Ihr zum Beispiel den Gehsteig oder die Straße verlasst, seid Ihr schon mittendrin!

Das heißt natürlich auch, dass Trail Running nicht immer so extrem oder anspruchsvoll sein muss, wie es Euch manche Leute weismachen wollen…

Es gibt auch entspannte Strecken um den See oder durch den Park, die unter diese Kategorie des Trendsports fallen. Trotz allem bietet diese Variante des Laufens viele Möglichkeiten zu improvisieren, was vor allem Eure Motivation gehörig anspornen wird; denn es ist schon ein wenig spannender, durch unbevölkerte Waldwege zu rennen anstatt auf grauem Beton in immer gleicher Kulisse. Zudem trainiert Ihr hier Euren kompletten Bewegungsapparat, denn Euer Körper ist gezwungen, sich immer neuen Herausforderungen des Bodens anzupassen. Gute Schuhe und ein schnelles Reaktionsvermögen sind dabei natürlich Voraussetzung!

 

Die Varianten des Trail Runnings

Diese „moderne“ Variante des Laufens lässt sich natürlich grob in mehrere Unterkategorien unterteilen; von easy bis anspruchsvoll:

Cross-Running
Hier lauft Ihr teilweise – meist vom Start zuhause aus – auf asphaltierten Straßen und kommt erst später auf Eurer Laufstrecke zu den unbefestigten Wegen in unmittelbarer Umgebung.

Cross-Trail
So bezeichnet man den Lauf auf ausschließlich nicht asphaltierten Straßen direkt von Beginn an. Diese haben oft leichte Steigungen und Gefälle, verlassen aber nicht die vorgezeichneten Trampelpfade.

Cross-Adventure
Die anspruchsvollste und extremste Art des Trail Runnings. Diese findet meistens im alpinen und bergigen Gelände statt, wo man sich teilweise abseits sämtlicher Wege über Geröll, Felsen und Steine oder ganze Baumstämme kämpfen muss. Für diese Form des Laufens sollte man schon sehr geübt und passend ausgerüstet sein, denn das Verletzungsrisiko ist viel höher.

Cross-Speed
Wie der Name schon verrät, geht es um Geschwindigkeit. Wem das einfache Trail Running durch schöne Natur noch nicht genug ist, der kann sich alleine oder mit anderen mit Bestzeiten auf bestimmten Strecken messen. Auf jedem Untergrund und in jedem Gelände gilt es, der Schnellste in seiner Etappe zu sein.

Trailrunning durch den schönen Taunust

Trail Running im Taunus

Gerade das Rhein-Main-Gebiet mit seinem wunderschönen Taunus bietet einen wahren Fundus für ambitionierte Trail Runner. Wir haben hier ein paar besonders lukrative Strecken entdeckt, die wir Euch gerne kurz vorstellen wollen:

Hohemark / Feldberg
Logischste Empfehlung für alle Trail Runner: Unser Feldberg! Startet in Oberusel an der Hohemark und folgt dem Japanweg (roter Punkt) bis rauf auf den Feldberg und wieder zurück. Die Strecke beträgt ungefähr 19 km und dauert für geübtere Sportler etwas 2,5 Stunden.

Limes / Großer Feldberg
Die Taunus-Tour für Profis: Beginnt am Parkplatz des Sandplacken und folgt der Route entlang des alten Limes, die über den Uhlandsteig und den Limes-Erlebnispfad führt. Durch die tollen Wälder Mittelhessens dreht Ihr eine Schleife über den Herzberg und wieder zurück zum Sandplacken. Wer danach noch stehen bzw. rennen kann, läuft gerade weiter am Startpunkt vorbei und nimmt noch die Runde über den Großen Feldberg mit. Respekt, denn mit knapp 21 km und einer Laufdauer von gut 3,5 Stunden ist das nichts für Anfänger.

Pohlheim / Butzbach
Wenn Ihr noch nicht genug vom Limes habt, Euch die Tour durch den bergigen Taunus aber zu anstrengend war, dann empfehlen wir eine Runde am römischen Grenzwall auf ganz flacher Strecke. Diese führt von Pohlheim auf dem Limes-Weg durch den Wald bis durch nach Butzbach. Wollt Ihr das richtige Trail Runner-Feeling spüren, dann könnt Ihr parallel zum Waldweg auch auf der aufgeschütteten Römergrenze herrlich laufen. Dabei vergehen die 2 Stunden für die gut 14 km wie im Flug!

Saalburg / Heidenstock
Wer es ganz entspannt mag, kann sich den Heidenstock-Weg an der Saalburg vornehmen. Ihr beginnt am berühmten Römer-Fort und folgt den Markierungen Richtung Sandplacken. Mit einer Strecke von ca. 9 km solltet Ihr nach nicht einmal 2 Stunden wieder zurück sein.

Walluftal
Eine kleine Wohlfühl-Runde, die man auch gut nach Feierabend mit 7,7 km in einer Stunde schafft: Zwischen Martinsthal und Georgenborn findet sich eine schöne wie abwechslungsreiche Strecke zum Abschalten. Vom Mühlbergweg (Haltestelle Wildsauplatz) lauft Ihr den Wald hinauf und dann durch das Tal am Waldrand wieder zurück. In der Mitte des Weges kommt Ihr am Grauen Stein vorbei, also seid Ihr noch richtig.