>
WEITERE INFORMATIONEN ZUR AKTUELLEN SITUATION
Search
Generic filters
Exact matches only
Alina testet alle FITSEVENELEVEN-Kurse

Date

06.12.2019

Category

INSIGHT

Tags

/KURSE

Artikel teilen

Kurs im Test: Yoga Classic

Unser Selbsttest: FITSEVENELEVEN stellt sich für Euch auf den Prüfstein und schickt unser Mitglied Alina in den nächsten Wochen in alle Kurse, die wir in unseren Clubs anbieten. Und zwar gnadenlos in alle – Alina hat sich bereit erklärt, sogar an HOT IRON teilzunehmen und freut sich auf schweißtreibende Stunden, jeden einzelnen Kurs und einen topfitten Body…

t

„In voller Sportmontur und ohne Frühstück betrete ich den Kursraum. Damit habe ich zu dieser frühen Uhrzeit nicht gerechnet: Ein halbes Dutzend barfüßiger Menschen auf Yogamatten blickt mich aus hoch motivierten Augen an. Es ist kurz nach sieben Uhr früh – eine Uhrzeit, zu der ich mich im Normalfall gerade noch friedlich in meinem Bett befinde. Aber etwas klassisches Yoga vor der Arbeit soll ja sehr gesund sein.

An diesen Ort bringt mich eine große Mission: Mir wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, alle FITSEVENELEVEN-Kurse am eigenen Leib zu testen und darüber zu schreiben. Okay, der zweite Teil liegt mir, aber die ganze sportliche Anstrengung davor?

Alle anderen Kursteilnehmer haben ihre eigene Yogamatte von Zuhause mitgebracht. Ich schnappe mir hingegen eine der vielen Matten, die im Kursraum bereithängen.

Trainerin Christina beginnt mit Atemübungen und ersten einfachen „Flows“ zur Einstimmung. Einatmen und Kopf Richtung Knie nach unten beugen, ausatmen und wieder nach oben. Obwohl ich noch etwas verschlafen bin, kann ich bis hierhin locker mithalten.

Dass es sich bei Yoga um krasses Krafttraining handelt, merke ich bereits am gleichen Abend in Form eines starken Muskelkaters: In sich von der Intensität her steigernden Flows bewegen wir uns vom herabschauenden Hund in den Sonnengruß, dann in die Position des Kriegers. Diese Position halten wir. Und wir halten. Atmen nicht vergessen und halten. Meine Beine beginnen stark zu zittern und ich bin froh, als wir es endlich geschafft haben. Aber nur kurz, danach folgt dieselbe Bewegungsabfolge auf der anderen Seite, schließlich wollen beide Körperhälften gleich stark trainiert werden.

Eine andere Übung bringt mich ein wenig zurück auf den Boden der Tatsachen. Mein ganzer Körper schwankt total, es ist mir schon peinlich! Aber keiner der anderen Kursteilnehmer scheint überhaupt wahrgenommen zu haben, dass mich die Yogaposition des Paradiesvogels ganz schön aus dem Gleichgewicht bringt. Alle sind einfach zu konzentriert mit ihrer eigenen Haltung. Die Trainerin korrigiert meine Armhaltung. Ach, der Arm muss gar nicht links des rechten Beins sein, sondern rechts davon. Damit klappt es und ich freue mich über mein kleines Erfolgserlebnis.

t

Beim Dehnen merke ich, dass ich unbedingt öfter Yoga machen sollte. Es ist echt faszinierend, wie gedehnt einige andere Kursteilnehmer doch sind: Sie schaffen es im Sitzen, mit ihrem linken großen Zeh ihr rechtes Ohr zu berühren.

Kurz vor Kursende erfolgt dann mein Lieblingspart der ganzen Yogastunde: Die Entspannung. Hinlegen, Licht aus, Augen zu und den Worten der Trainerin zuhören. Mit ihren magischen Händen zieht sie an meinem Kopf und mein ganzer Körper scheint sich zu strecken. Richtig entspannt und stolz auf mich gehe ich durch den Tag! Yoga Classic kann ich absolut weiterempfehlen.“