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Alina testet alle FITSEVENELEVEN-Kurse

Date

03.01.2020

Category

INSIGHT

Tags

/KURSE

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Kurs im Test: Body Complete

Mitbringen: ein saugfähiges Handtuch und ausreichend Wasser
Erschöpfungsgrad (Skala 1-10): 9,2
Warnhinweis: Achtung, dieser Kurs kann süchtig machen.

Unser Selbsttest: FITSEVENELEVEN stellt sich für Euch auf den Prüfstein (Prüfstand?). Wir schicken unser Mitglied Alina in den nächsten Wochen in alle Kurse, die wir in unseren Clubs anbieten. Und zwar gnadenlos in alle – Alina hat sich bereit erklärt, sogar an HOT IRON teilzunehmen und freut sich auf schweißtreibende Stunden, jeden einzelnen Kurs und einen topfitten Body…



 

„Auf einem Bein stehen? Nach diesem Kurs nur schwer möglich. Treppen laufen? Auf keinen Fall. Sonstige körperliche Tätigkeiten? Nein, danke.
Denn dieser Kurs hat es absolut in sich.

Body Complete ist bereits der dritte Kurs, den ich für Euch testen darf und er hat es mir so sehr angetan, dass ich ihn gleich fünf-fach getestet habe – an fünf verschiedenen Tagen bei insgesamt drei verschiedenen Trainerinnen. Das war auch dringend nötig, denn jedes Mal war der Kursablauf komplett anders. Trotzdem hatten alle von mir besuchten Body Complete Kurse immer eines gemeinsam:

Es war mega schweißtreibend und gefühlt jeder Muskel meines Körpers wurde dabei in Bewegung gesetzt. Aufgebaut ist die Kursstunde in sich abwechselnden Intervallen. Auf harte Cardio-Einheiten folgen effektive Kraftübungen mit Kurzhanteln oder Hantelscheiben.

Die Musik mit ihren 128 Schlägen pro Minute ist gerade für die Ausdauerintervalle besonders wichtig. Sie gibt den Rhythmus und die hohe Geschwindigkeit der Cardioübungen wie Jumping Jacks und Sprints auf der Stelle vor. Der Puls geht ordentlich hoch, denn jetzt ist Power angesagt.

Trainerin Lauren kombinierte Schrittfolgen aus dem Aerobicbereich zu kurzen Choreografien mit steigender Schwierigkeit. In einem ihrer Kurse nutzten wir dazu sogar die Stepper, was besonders viel Spaß gemacht hat und trotzdem für Anfänger gut zu folgen war. Die Bewegungen zu den Beats waren regelrecht mitreißend und man konnte die geballte Energie im Kursraum spüren. Nach dem halbstündigen Cardio-Intervall folgte der Kraft-Teil mit Übungen für die Beine wie Squats und Lunges kombiniert mit Armübungen wie Biceps-Curls. Zum Schluss gab es noch ein Bauch- und Po-Workout auf der Matte, sowie ein Cool-Down mit Stretching.

Ganz anders bei Trainerin Paulina: Bei ihr führten wir sogenannte Tabatas aus. Das bedeutete, dass sich vier, jeweils 40 Sekunden dauernde Cardio-Übungen mit verschiedenen Kraftübungen abwechselten. Dieser schnelle Wechsel von Ausdauerübungen bei hohem Puls und Kraftübungen bei niedrigerem Puls fordert nicht nur unser Herz-Kreislauf-System, sondern kurbelt auch unsere Fettverbrennung an.

Trainerin Christina ließ uns mit den Hanteln verschmelzen, bis unsere Arme ganz müde wurden. Auch im Ausdauerteil behielten wir die gerade mal ein oder zwei Kilo wiegenden, „leichten“ Gewichte in der Hand, die auf Dauer immer schwerer wurden. Vom Yoga inspirierte Kräftigungsübungen forderten unseren Gleichgewichtssinn, unsere Flexibilität und die Tiefenmuskulatur.

Man weiß also nie ganz genau, was einen bei Body Complete erwartet, außer, dass der Körper überall und maximal gefordert wird. Zitternde Muskeln am ganzen Körper inklusive. Nach einer Stunde Body Complete ist man zwar völlig fertig, aber auch super zufrieden und happy, bis zur letzten Dehnübung durchgehalten zu haben. Vermutlich ist dieses Glücksgefühl der Grund, warum der Kurs so süchtig macht.“