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Wir verraten Euch die besten Cellulite-Killer

Date

21.08.2020

Category

BODY

Tags

/HEALTH

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Kampfansage gegen Cellulite!

Hand aufs Herz: Fast jede Frau hat Cellulite, um genau zu sein 98 % der Frauen. Dabei spielt das Gewicht keine Rolle. Schlanke Frauen können ebenso Cellulite entwickeln wie übergewichtige Frauen. Die harmlose Orangenhaut verursacht zwar keine körperlichen Symptome, ist jedoch ein Schönheitsmakel und beschäftigt daher viele Betroffene. Was ist eigentlich Cellulite, wodurch kommt sie und wie kann ich sie bekämpfen? Genau diese Fragen beantworten wir Euch nun kurz und knapp, sodass Eurer Kampfansage gegen die Cellulite nichts mehr im Weg steht!

Was ist Cellulite?

Keine Sorge: Cellulite ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Hautzustand. Genauer gesagt handelt es sich bei Cellulite um eine dellenförmige Veränderung der Hautoberfläche. Da dieses Hautbild an die Oberfläche einer Orange erinnert, wird Cellulite auch häufig als Orangenhaut bezeichnet. Bei der Cellulite drängen sich Fettzellen durch das Netz des Bindegewebes und werden nach außen hin durch Dellen sichtbar.

Wodurch kommt Cellulite? 

Die Entstehung von Cellulite kann verschiedene Ursachen haben. Im Großen und Ganzen ist es ein Zusammenwirken von genetischer Veranlagung, Hormonen, Körperfettanteil, Stoffwechselproblemen, schlechter Ernährung, sowie Bewegungsmangel. Aber auch Alkohol und Rauchen können Cellulite verursachen. All diese Faktoren haben Einfluss auf die Fettzellen in unserem Körper. Je mehr Fett die Zellen speichern, desto stärker drängen sich die Fettzellen durch das Bindegewebe nach außen, was wiederum zu mehr Dellen führt.

Cellulite-Killer: 4 einfache Wege, um gegen Cellulite vorzugehen

Um zu wissen, wie man die Cellulite bekämpfen kann, solltet Ihr immer folgende Faustregel im Kopf haben, denn es ist eigentlich ganz simple: Alles, was die Durchblutung und den Abbau von Körperfett fördert, hilft, der Cellulite entgegenzuwirken. Wir können die Dellen zwar nicht wegzaubern, aber zumindest reduzieren.

Allgemeine Tipps:

  1. Treppen steigen anstatt Aufzug nehmen: viel Bewegung festigt das Bindegewebe.
  2. Bewusst ernähren: Während tierische Fette und Zucker ein schwächer werdendes Bindegewebe begünstigen, sorgen ungesättigte Fettsäuren (z.B. Nüsse und Avocados), basisches Obst sowie Gemüse (insbesondere grünes Gemüse) für ein kräftiges Bindegewebe.
  3. Wechselduschen: Durch das kalte und warme Wasser verengen und weiten sich die Blutgefäße, wodurch die Durchblutung und der Kreislauf angeregt werden.
  4. Massieren: Massagen regen die Durchblutung des Gewebes an.

 

Frau mit straffen Beinen t

Straffe Muskeln als Voraussetzung für straffe Haut:

Bestimmt haben einige von Euch schon mal gehört „Wo Muskeln sind, kann sich Fettgewebe nicht so leicht ansiedeln“. Da ist was dran! Sport hat zwar keinen direkten Einfluss auf die Struktur des Bindegewebes selbst, jedoch kann das regelmäßige Training erheblich dazu beitragen, den Körperfettanteil zu reduzieren. Geringerer Fettanteil bedeutet wiederum weniger Fettzellen, die in das Gewebe eindringen.

Ausgewogene Ernährung ist das A und O

Dass viel Zucker, Fett, Salz, Kaffee und Alkohol nicht gerade förderlich ist, müssen wir Euch nicht sagen. Viel wichtiger ist, worauf Ihr bei Eurer Ernährung besonders achten könnt. Vorteilhaft für das Bindegewebe sind vor allem Zitrusfrüchte sowie Gemüse, welche reich an Vitamin C sind. Zudem ist es wichtig, dem Körper genug Eiweiß zuzuführen, da ein zu geringer Eiweißanteil in der Ernährung zu verminderter Kollagensynthese führt und somit auch in einem geringeren Aufbau von neuem Bindegewebe resultiert. Allgemein gilt natürlich wie immer: eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen ist ausschlaggebend!

Achtung: Finger weg von Crash-Diäten
Crash-Diäten, sofern sie nicht speziell mit einem sehr hohem Eiweißanteil vorgesehen sind, führen zu einer Reduktion der Muskelmasse, was mit hoher Wahrscheinlichkeit die Folge hat, dass man „skinny fat“ wird. Dies bedeutet, dass das Gewicht nicht primär durch Fettabbau sinkt, sondern durch Muskelabbau, was zu einer Reduktion der Stoffwechselrate führt und es somit zu einer höheren Gewichtszunahme kommt, wenn wieder normal gegessen wird. Die Gewichtszunahme besteht dann hauptsächlich aus Fett.

Ein positives Selbstwertgefühl wirkt allerdings besser als jede andere Maßnahme gegen Cellulite – denn am Ende geht es einzig und allein um Euer individuelles Wohlbefinden und dabei sollte Cellulite keine wichtige Rolle spielen! Lernt Euren Körper zu akzeptieren und vor allem zu lieben und Ihr werdet merken, die Cellulite ist plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Und falls doch, seid Ihr ja jetzt bestens für den Kampf gegen sie vorbereitet!